Tina Turner gibt offiziell die US-Staatsbürgerschaft auf

Blogs

(AP)

VonAl kamen 12. November 2013 VonAl kamen 12. November 2013

Dieser Artikel ist gerade über einen Aktivitätsbericht der US-Botschaft in Bern, Schweiz, mit der Überschrift Soul Legend Relinquishes US Citizenship eingegangen.

Die langjährige Schweizerin Tina Turner war am 24. Oktober in der Botschaft, um ihre Erklärung zum freiwilligen Verzicht auf die US-Staatsbürgerschaft gemäß Abschnitt 349 (a) (1) des INA – dem Einwanderungs- und Einbürgerungsgesetz – zu unterzeichnen.

Turner, der in wenigen Wochen 74 Jahre alt wird, zog sich 2009 von der Konzertbühne zurück. Sie hatte eine gewalttätige 14-jährige Ehe mit Ike Turner (sie ließen sich 1976 scheiden), mit dem sie Jessie Hills Klassiker Ooh Poo Pah Doo aufnahm, und John Fogertys stolze Maria.

Turner lebt seit fast zwei Jahrzehnten in der Schweiz. Im Juli heiratete sie ihren 27-jährigen Freund, den deutschen Musikproduzenten Erwin Bach (unklar, ob er mit Johann Sebastian verwandt ist). Turner hatte am 10. April den Eid der Schweizer Staatsbürgerschaft abgelegt. Sie spreche fließend Deutsch, heißt es in dem Bericht, und sie erklärte, dass sie außer der Familie keine starken Verbindungen mehr zu den Vereinigten Staaten habe und auch nicht vorhabe, in den Vereinigten Staaten zu leben die Zukunft.

Die Werbegeschichte wird unter der Werbung fortgesetzt

Das Schlüsselwort im Botschaftsbericht ist offenbar der Begriff Verzicht. Das heißt, eine sachkundige Quelle teilte uns mit, dass sie ihre US-Staatsbürgerschaft gemäß 349(a)(5) Immigration and Nationality Act nicht formell aufgegeben hat, sondern die Schweizer Staatsbürgerschaft mit der Absicht angenommen hat, ihre US-Staatsbürgerschaft zu verlieren. Im Gegensatz zum formellen Verzicht – ein viel komplexerer Prozess, wurde uns gesagt – gibt es keine Steuern oder andere Strafen für den Verlust der Staatsbürgerschaft auf diese Weise.

Proud Mary rollt also nicht mehr auf dem Mississippi, sondern auf der Aar?

Weiterlesen:

WorldViews: Möchten Sie ins Ausland umziehen? Hier sind die besten und schlechtesten Orte, um ein Expatriate zu sein

Keine „Sweet Caroline“ mehr – Kennedy ist jetzt US-Vertreter in Japan

FOTOS: Caroline Kennedy — Von der ersten Tochter zur US-Botschafterin