Album-Rezension: Patrick Stump, Soul Punk

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An Patrick Stumps Geschmack ist nichts auszusetzen: Auf seinem Debüt-Longplayer bettet der einstige und zukünftige Fall Out Boy-Frontmann mit ganzem Herzen Justin Timberlake und das Beste von Michael Jackson Thriller Jahre.


Stump spielte, sang, schrieb und produzierte hier fast alles, indem er sein Falsett durch eine Reihe großartiger (Allie, Explode, die wie ein gerade ausgegrabener Outtake aus dem Beverly Hills Cop-Soundtrack klingt) und weniger großartig (der seltsam synkopierte Dance Miserable) Spuren.

Soul Punk hat dieses in sich geschlossene, hermetisch abgedichtete Gefühl, das bei Ein-Mann-Operationen üblich ist. Als Rapper Lupe Fiasco beim Remix von This City auftaucht, fühlt es sich an wie ein unerwünschtes Eindringen, als wäre er bei einem Fall Out Boy-Album falsch abgebogen und hier gelandet.